März:
26.03.2026 · 18 Uhr · Biberach
„Beuys und Achberg“ – Vortrag, Film & Bilder
mit Rainer Rappmann
Ein Abend zur besonderen Verbindung zwischen Joseph Beuys und Achberg – mit Zeitzeugenbericht, Bildmaterial und filmischen Einblicken in eine prägende Phase kulturellen Aufbruchs. Mehr Infos hier: www.museum-biberach.de/Besuch/Veranstaltungen/Beuys-und-die-Freie-Universit-Achberg

April / Mai
„Der Kasperkoffer“ – ein Muss für Klein und Groß!
24.04.2026, 15 Uhr – Eulenspiegel, Wasserburg
03.05.2026, 15 Uhr – Humboldt-Haus, Achberg
Zum 42. Mal erfreut uns dieses beliebte, traditionelle Puppenspiel von und mit Christoph Stüttgen
Nur wer die richtige Krone trägt, darf die Prinzessin heiraten — und so machen sich alle Kronenträger auf den Weg zum Schloss. Selbst der wilde Wassermann reist mit seiner Kutsche an. Doch Kaspers blauer Lieblingsknopf bringt alles durcheinander …
Juni
Unser Gast im „Jahr des Akkordeons 2026″
Das Akkordeon zählt zu den vielseitigsten und daher faszinierendsten Instrumenten unserer Zeit. Weit jenseits volkstümlicher Klischees wird 2026 bundesweit zu einem Jahr der Renaissance einer „Klaviatur“, die stets mit dem ganzen Körper gespielt wird.
20.06.2026 – Samstagcafé im Eulenspiegel, Wasserburg: Ein Nachmittag mit internationalen Musikbeiträgen des Profi-Akkordeonisten Udo Auch aus Bern (geboren in Süddeutschland, heute lebend in der Schweiz). Sie hören Temperamentvolles aus Argentinien, Fröhliches aus der Schweiz und mehr.
Ab 17 Uhr lädt der Musiker zu einer Stunde des Innehaltens ein: „Die Stille in der Musik“: Ein besonderer Sommernachmittag mit Werken vom Mittelalter bis in das 20. Jahrhundert hinein und freier Improvisation wie auch Dialog mit dem Publikum unter den alten, schattigen Bäumen eines Kult-Cafés am Bodenseeufer: eulenspiegel-wasserburg (Tipp: 9. Mai 2026: Tag der offenen Türe anlässlich Jubiläum 50 Jahre).
21.06.2026 – Tango-Milonga in Achberg: mit Live-Beiträgen von Udo Auch (für Tanzpublikum): u. a. Astor Piazzolla und der Tango Nuevo zwischen Tradition und Moderne. Für Tänzer*innen.
Kooperation Verein Soziale Skulptur mit Luiz & Anna.
Humboldt-Haus Achberg
Juli
03.–04.07.2026 – GreenPuls Festival, Schloss Achberg
Wir beteiligen uns mit Beiträgen zum Thema „Kunst und Nachhaltigkeit“
Mit Interaktiven Angebote, u. a. „Fahrender Salon“: Sie hören Audio-Impulse im Shuttle für Reisende mit kurzen Statements von Künstler:innen /Referent:innen zum Thema Reisen & Kunst und einer Frage, die alle hören: „Wohin reist eigentlich die Kunst – und wovon lebt sie?“
Zum zweiten Mal wird Schloss Achberg Schauplatz eines Festivals, das Nachhaltigkeit erlebbar macht:
Natur spüren, verstehen, schützen — dieser Dreiklang verbindet emotionale Erfahrungen mit Wissensimpulsen und hochrangigen Gästen.
Mit dabei sind u. a.
Sarah Wiener,
Lenn Kudrjawizki sowie das
Orchester des Wandels …. (mehr Infos: www.greenpulsefestival.de )
Juli
Auch in 2026 wird in Achberg wieder ein „Fest der Kulturen“ organisiert, gemeinsam mit dem INKA e. V. und dem Helferkreis in Achberg.
Basierend auf einem sehr beliebten Format der St. Galler Kunstnacht bieten wir ein interaktives Malspiel für alle Altersgruppen an. Es fördert spielerisch Kreativität, Begegnung und kulturellen Austausch – auch ohne gemeinsame Sprache. Dank an das Kunstmuseum St. Gallen für die sehr freundliche Unterstützung für die Umsetzung auch hier in Achberg!
August:
*Girls State*- Film und Dialog
im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe „Kultur als Stimme für die Demokratie“ (11. Veranstaltung). FÜR FAMILIEN bei den „Achberger Sommertagen“.
Dokumentarfilm ab 12 J., 1.36 Std., OmU deutsch, 2024
Der Film begleitet 500 junge Frauen in Missouri bei einem außergewöhnlichen Demokratie-Experiment: Sie bauen eine eigene Regierung auf, kandidieren für Ämter und gestalten politische Entscheidungsprozesse. Dabei werden Fragen von Macht, Gleichberechtigung und gesellschaftlicher Verantwortung lebendig erfahrbar.
2025 wurde der Film bei den Münchener Filmfestspielen präsentiert: mit sehr positiver Resonanz auch der jüngeren Generation.
Mehr Infos hier: Girls State
Ort: Humboldt-Haus Achberg.
28.08.2026 August – Highlight:
Nach dem überragenden Erfolg letztes Jahr in Wasserburg mit Musik aus Europa im Rahmen von „Kultur als Stimme für die Demokratie“ dürfen wir ein zweites Mal die international bekannten Musiker Volker Biesenbender (Violine) und Michelangelo Rinaldi (Piano, Akkordeon) zu einem außergewöhnlichen Konzert begrüßen anlässlich der Achberger Sommertage (27. – 30.08.26) des INKA e. V. und wir&jetzt.
Zwischen Kulturbrücken & Klangintimität: Biesenbender & Rinaldi im Konzert
Der vielfach ausgezeichnete Geiger Volker Biesenbender verbindet klassische Tradition mit improvisatorischer Offenheit. Michelangelo Rinaldi bewegt sich souverän zwischen freiem Spiel, mittelalterlicher Musik, Balkan und klassischem Repertoire.
Mehr Infos hier: Ein Konzert voller Intimität, Ausdruckskraft und musikalischer Begegnung.
September (Termin in Planung)
DAS KINO SIND WIR – erzählt am Beispiel des Filmladens Kassel: Die Geschichte vom Kino als Soziale Plastik.
FILM UND GESPRÄCH
Eine bewegende Dokumentation über Kinokultur als gesellschaftliche Kraft. Kooperationsveranstaltung mit Weiße Wand – Unabhängiges Kulturkino e. V. im Lichtspielhaus Sohler, Lindauer Straße 7, 88239 Wangen
12. Veranstaltung unserer Reihe Kultur als Stimme für die Demokratie (seit 2024)
In einer Collage aus Interviews, Archivmaterial und Filmausschnitten, die Zeitgeschichte spiegelt, umkreisen das Kinoteam sowie prägende Filmschaffende wie Ulrike Ottinger, Gertrud Pinkus, Monika Treut, Andres Veiel u.a. Fragen nach Bedeutung und Zukunft engagierter Kinokultur. Mehr Infos hier:
Januar 2027
Vortrag und Workshop mit Dr. Christiane Haid
in Kooperation mit der Christengemeinschaft Wangen:
„Kann Künstliche Intelligenz schöpferisch sein?“
Eine differenzierte Auseinandersetzung mit der Frage nach Kunst, Kreativität und dem besonderen Beitrag menschlicher Schaffenskraft.
Vita Christiane Haid: Geb. 1965, Studium der Germanistik, Geschichte, Kunst und Erziehungswissenschaft in Freiburg und Hamburg. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Friedrich von Hardenberg für Kulturwissenschaften, Forschungen zur Geschichte der Anthroposophie im 20. Jahrhundert. 2001 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Sektion für Schöne Wissenschaften. 2006 Kulturwissenschaftlerin in der Albert Steffen-Stiftung Dornach. 2009 Leitung des Verlags am Goetheanum. Promotion in Literaturwissenschaft: Mythos, Traum und Imagination. Die kleinen Mythen Albert Steffens, Basel 2012.
Seit 2012 Leiterin der Sektion für Schöne Wissenschaften am Goetheanum und seit 2020 Leiterin der Sektion für Bildende Künste. 2009–2019 Leiterin des Verlags am Goetheanum, seit 2019 Programmleitung. Aktuelle Forschungsthemen: Humanisierung des Menschen durch Literatur, KI und Transhumanismus, u.a. Christian Morgenstern, Rilke, Hölderlin, Goethe, Werk Rudolf Steiners.
Links:
https://dasgoetheanum.com/jenseits-der-berechnung-kunst-als-wagnis
——————————————————————————————————————————————————————————————-
„Kultur als Stimme für die Demokratie“
Einen Überblick über die Veranstaltungsreihe 2024/2025 finden Sie hier: Kultur_als_Stimme_fuer_die_Demokratie
…. und einen Rückblick auf vergangene Veranstaltungen dazu finden Sie rechts unten auf unserer Seite unter „Was war“.
Jenseits von Veranstaltungsangeboten konzentrieren wir uns in 2026 auf das Zuhören. Selbst praktiziert – in einer Zeit, in der viel Aufmerksamkeit dem Senden gilt. Wir wollen uns dieser Kunst des Hörens in einem entscheidenden Jahr in bewusster Weise widmen – auch an äußerst ungewohnten Orten. Dank an Herrn Tangerding für den Impuls – und Grüße nach Ostdeutschland.
—————————————————————
Haiku von Rani Ledge-Naskar: „Ganz meine Schöpfung ist die Welt, denn niemand sonst hat meine Augen“
Wir ergänzen …: denn niemand sonst hat meine Ohren ….
Rani Ledge-Naskar, Begleiterin unseres Vereins, übersetzt u. a. Themen von Sozialer Plastik auf sehr individuelle Weise – Brücken von Heute in vergangene Jahrhunderte hinein in Seiltänzen überwindend. Wir empfehlen den Bezug ihrer tiefgründig-genialen Haikus.
Wenn man die Dinge versteht,
sind sie, wie sie sind.
Wenn man sie nicht versteht,
sind sie, wie sie sind.
taoistisch
„Ob Werbung Kunst ist, hängt davon ab, wofür man wirbt“ Joseph Beuys









